Seit 15 Jahren ist August Krol im E-Commerce tätig – das Inklusionsunternehmen Herbalind fit für den Onlinehandel zu machen, ist sein Herzensprojekt. Über 40 Prozent im Team haben eine körperliche oder psychische Einschränkung und trotz der gemeinnützigen Firmenstruktur muss das Unternehmen auch wirtschaftlich bestehen. Um sich gewinnbringend auf dem Markt zu behaupten, setzt Herbalind auf einen erfolgreichen B2C-Markenaufbau bei Amazon. Doch wie genau kann E-Commerce ein Gamechanger werden, der die Inklusion in unserer Gesellschaft entscheidend vorantreibt? Und wieso ist Storytelling beim Direktverkauf über den Marketplace so wichtig? Diese und viele weitere Themen bespricht August Krol mit Jan Bechler.

Alle 14 Tage erscheint eine neue Folge von „Unternehmer:innen der Zukunft“ mit einer Länge von ungefähr dreißig Minuten. Zu finden ist der Podcast rund um den Amazon Marketplace auf allen gängigen Streamingdiensten von Spotify über Apple bis Deezer, Google und Amazon Music.

Mit Herzblut für inklusive Arbeitsplätze

Als Online-Profi kam August Krol 2019 an Bord, um den Direktverkauf im Onlinehandel zu steigern. Zusammen mit Heike Flasche und dem Team von Herbalind entwickelte er eine neue E-Commerce-Strategie, mit der der bisherige No-Name-Hersteller zur Endkundenmarke wurde: Herbalind hat eine „starke Geschichte, die kommuniziert werden muss. Mir war sofort klar, dass Amazon hier eine großartige Chance bietet“, erklärt August Krol den erfolgreichen Ausbau der Marke für den direkten Verkauf an Endkund:innen bei Amazon. Zudem verrät er, wieso das auch generell eine sinnvolle Strategie für Inklusionsunternehmen ist.

Seine Tätigkeit bei Herbalind hat August Krol „die Augen geöffnet”. Die Relevanz seiner Arbeit zeigen die Zahlen: Rund zehn Prozent aller Menschen in Deutschland leben mit einer körperlichen oder geistigen Einschränkung. Seit der Gründung 2002 hat es sich Herbalind zur Aufgabe gemacht, inklusive Arbeitsplätze zu schaffen. Die Firma ist seitdem ständig gewachsen und beschäftigt mittlerweile 50 Mitarbeiter:innen, darunter auch ihren ersten Auszubildenden zum Kaufmann im E-Commerce. Der Unterschied zu staatlich geförderten Behindertenwerkstätten: Inklusionsunternehmen müssen unter regulären Wettbewerbsbedingungen bestehen.

Welche Rolle die konsequente Datenanalyse für den Online-Erfolg spielt, warum Herbalinds Beispiel Schule machen sollte und vieles mehr erfahren Hörer:innen in der vierten Folge des #UdZ-Podcasts.