Welches Gericht kann einfacher sein als eine Schale Reis, das Hauptnahrungsmittel für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung? Aber selbst das simpelste Nahrungsmittel kann ein ganzes Universum an Möglichkeiten und Geschmacksrichtungen bieten. Der 30-jährige Torben Buttjer und der 31-jährige Sohrab Mohammad wissen das nur allzu gut. Mit Reishunger bieten die beiden bei Amazon.de hochwertige Reissorten aus aller Welt sowie das passende Zubehör für die Zubereitung an. Viele Kunden sind so auf den Reisgeschmack gekommen.

Reishunger: Appetit auf mehr

Drei Jahre nach unserem Start bieten wir Reis, Reiszubehör, Reiszutaten und Sets an: alles, was das Reisherz begehrt.
Torben Buttjer und Sohrab Mohammad

Die Geschichte von Torben und Sohrab beginnt an der Universität, wo die beiden jungen Bremer Wirtschaftsingenieurwesen studierten. Als es in der Mensa wieder mal ein eher langweiliges Reisgericht gab, waren sie sich schnell einig: „Die Menschen merken manchmal gar nicht, dass sie eine bessere Alternative wählen könnten, weil sie nicht wissen, dass diese Alternative existiert. Wir wollten bewusst andere Möglichkeiten bieten und wir sahen Geschäftspotenzial darin“, sagt Sohrab im Rückblick.

Reis ist nicht gleich Reis

Dass Reis nicht gleich Reis ist, war für Torben und Sohrab nicht neu, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Während eines Auslandssemesters in Neuseeland hatte Torben erfahren, wie unterschiedlich Reis schmecken kann. „Meine chinesische Mitbewohnerin kaufte sich Reis gleich säckeweise. Das war das erste Mal, dass ich merkte, wie unterschiedlich Reissorten sein können“, erinnert sich Torben. Sohrab dagegen bekam erste Einblicke in die vielseitige Geschmackswelt dieser Getreideart durch seine Eltern, die aus dem Iran stammen. Dort ist Reis ein Grundnahrungsmittel. „Der richtige Reis kann ein Gericht unglaublich verbessern“, sagt Sohrab.

„Wir beschlossen, unser Wissen zu vereinen und unseren eigenen Reis zu verkaufen. Dieser sollte sich durch hohe Qualität und hervorragenden Geschmack auszeichnen“, erklären die beiden. Sie schrieben einen Businessplan und besuchten Reisbauern in Italien und Spanien, um sich nach Lieferanten umzusehen. Bei mehr als 120.000 Reissorten weltweit war es für die Jungunternehmer klar, dass sie eine Auswahl treffen mussten. „Wir wollten zumindest einen Teil dieser Vielfalt ins Sortiment aufnehmen. Wichtig war uns dabei, dass wir 100 Prozent sortenreinen Reis anbieten, der eine authentische Herkunft hat und bei dem Aroma, Optik und Geschmack des Reiskorns stimmen“, erläutert Sohrab.

Im April 2011 gründeten Sohrab und Torben ihre eigene Marke Reishunger. Aber wie sollten sie ihre Produkte am besten vertreiben? „Wir wussten, dass Amazon als einer der größten Online-Händler der Welt viel Potenzial birgt, aber wir waren uns nicht sicher, ob das auch im Bereich Lebensmittel funktionieren würde. Dennoch wollten wir es ausprobieren und führten die ersten Produkte unseres Sortiments im Oktober ein. Nach nicht einmal vier Monaten machten wir bereits die Hälfte unseres Umsatzes über Amazon.de. Das hätten wir niemals für möglich gehalten.“

Alles, was das Reisherz begehrt

Von diesem ersten Erfolg ermutigt, begannen Torben und Sohrab, nach und nach weitere Produkte in ihrem Online-Shop anzubieten. „Kundenrezensionen halfen uns nicht nur dabei, unser Sortiment zu verbessern, sondern auch völlig neue Produkte zu schaffen. Aufgrund einiger Kundenrezensionen entwickelten wir zum Beispiel eine spezielle Sushi-Box mit Zutaten, Utensilien und Rezepten, die zu einem unserer wichtigsten Bestseller bei Amazon.de wurde. Drei Jahre nach unserem Start bieten wir Reis, Reiszubehör, Reiszutaten und Sets an: alles, was das Reisherz begehrt“, so Sohrab.

Und die Kunden lieben es. Aufgrund ihres Erfolgs bei Amazon.de wuchs das Unternehmen und beschäftigt heute zehn Personen. „Wir sind sehr stolz auf das, was wir erreicht haben. Amazon eröffnet auch jungen, unbekannten Unternehmen unkompliziert neue Perspektiven.“ Im Weihnachtsgeschäft 2013 beschlossen die Jungunternehmer, den Versand durch Amazon zu implementieren. „Das war in zweierlei Hinsicht ein Erfolg für uns. Zum einen hatten wir bei einzelnen Produkten eine Umsatzsteigerung von bis zu 90 Prozent. Zum anderen konnten wir unsere zu Weihnachten ohnehin schon ausgelastete Belegschaft schonen und unseren Kunden trotzdem mehr Weihnachtspakete rechtzeitig zustellen.“

Torben und Sohrab sind sehr glücklich über den Erfolg ihrer Marke. Aber sie vergessen nicht, wer am Anfang ihrer Erfolgsgeschichte steht: die Reisbauern, die tagtäglich auf ihren Feldern arbeiten. Reishunger ist jetzt Pate eines Ausbildungsprogramms für Reisbauern in Laos. So können die Bremer Jungunternehmer auch andere an ihrem Erfolg teilhaben lassen.

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