„Guatemala ist meine Heimat“, sagt Christof Feichtinger. Der Sohn eines Lehrer-Ehepaares einer deutschsprachigen Schule wuchs in der gleichnamigen Hauptstadt des kleinen zentralamerikanischen Landes auf. Mit seinem Café de Guatemala bringt der 34-Jährige heute nicht nur Qualitätsbohnen, sondern auch ein Stück seiner alten Heimat via Amazon.de zu Kunden in Deutschland und Europa.

Nicht nur ich profitiere von meinem Erfolg, sondern jede Tasse meines Kaffees hilft gleichzeitig, Menschen in meiner alten Heimat Guatemala eine Perspektive zu geben.
Christof Feichtinger

„Die Idee für den Café de Guatemala hatte ich das erste Mal vor rund zehn Jahren. Damals habe ich mich in meiner Abschlussarbeit an der Fachhochschule mit der Situation von Kaffee-Kleinbauern in Guatemala beschäftigt“, erinnert sich Christof Feichtinger. So kam er unter anderem in Kontakt zu einem Dachverband, in dem über 160 Kleinbauernkooperativen organisiert sind.

Nach dem Studium schlug der Guatemala-Liebhaber erst einmal eine andere berufliche Laufbahn ein, unter anderem als Einkäufer für Sportartikel bei Amazon. Das Thema Kaffee ließ ihn trotzdem nicht los: „2010 hatte ich dann beschlossen, mit Kaffee aus meiner Heimat ein eigenes Geschäft aufzubauen“, sagt er. Gesagt, getan: Er reaktivierte alte Kontakte in Guatemala und besuchte verschiedene Kooperativen, Röstereien und andere Zulieferer. Damit war der Grundstein für Feichtinger – Café de Guatemala gelegt.

Verkauf bei Amazon öffnete Türen zu Kunden und Geschäftspartnern

Der Verkauf bei Amazon.de war von Anfang an Teil der Geschäftsstrategie, und zwar nicht nur, weil Christof hier einmal gearbeitet hatte. „Ich wusste aus meinen Recherchen, wie schwierig es war, stationäre Einzelhändler zu überzeugen, neue Produkte ins Sortiment zu nehmen. Amazon dagegen bot mir auch als Newcomer die Chance, meinen Kaffee Millionen potenzieller Kunden zu präsentieren. Genauso wie allen anderen, die hier ihre Produkte verkaufen möchten“, erklärt er. So startete er im Januar 2011 als Verkäufer bei Amazon.de. Nicht nur, dass vom ersten Tag an Amazon Kunden seinen Kaffee kauften, auch viele heutige Handelspartner wurden auf ihn aufmerksam. „Durch meine Präsenz bei Amazon wurde ich von vielen Händlern kontaktiert, die meinen Kaffee ins Sortiment nehmen wollten“, stellt der Geschäftsgründer fest.

Erfolg für Christof – Perspektiven für Kleinbauern

Heute schätzen nicht nur Kunden in ganz Deutschland den Kaffee von Christof. Er bietet ihn auch über Amazons Marktplätze in Frankreich, Italien und Großbritannien an. Bis zu 1.800 Bestellungen im Monat erhielt Christof im letzten Jahr. Sein Kaffee kommt von Kleinbauern-Kooperativen, die sich verpflichtet haben, nach ökologischen Kriterien zu arbeiten. Die Kaffeekirschen werden mit der Hand gepflückt, getrocknet, sortiert, geschält, geröstet und vor Ort verpackt. „Es ist mir wichtig, möglichst viele Arbeitsschritte in Guatemala zu belassen. Zusätzlich zahle ich den Kaffeebauern einen Preis, der weit über dem geforderten Mindestpreises für Fair-Trade-Kaffee liegt. Damit honorieren wir die hohe Qualität der biologisch zertifizierten Kaffees“, erklärt der Experte. Der fertige Kaffee gelangt anschließend meist per Schiff nach Europa, wo Christof ihn zum Teil direkt bei Amazon einlagern und direkt an Amazon Kunden versenden lässt: „So muss ich mich nicht um die Logistik hier vor Ort kümmern und kann mich auf meine Spezialität konzentrieren: die Suche nach den besten Bio-Kaffees von Kleinbauern in Guatemala.“

Mit Café de Guatemala hat sich Christof einen Lebenstraum verwirklicht. „Das eigentlich Schöne ist aber, dass nicht nur ich von meinem Erfolg profitiere, sondern jede Tasse meines Kaffees gleichzeitig hilft, Menschen in meiner alten Heimat Guatemala eine Perspektive zu geben.“

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