Im Berliner „ewerk“, wo in den 1990er Jahren junge Menschen zu elektronischer Musik in die Zukunft tanzten, kamen am 14. September 2017 rund 500 Kunden, Partner und Stakeholder von Amazon zur „Amazon Academy“ zusammen – das Thema: „Digitales Denken“. Sie diskutierten, was es bedeutet, der Zukunft unternehmerisch zu begegnen. Nicht mit spezifischen Technologien oder Produkten, sondern mit der richtigen Einstellung. Ziel: Jedem Einzelnen, aber auch Organisationen und der ganzen Gesellschaft, Lust auf Zukunft zu machen und zu Innovationen zu ermutigen.

Zu den Teilnehmern gehörten wie jedes Jahr viele Unternehmer, die Amazons Infrastrukturen erfolgreich für sich nutzen: Marketplace-Händler, Software-Entwickler und Wissenschaftler, selbstpublizierende Autoren und andere Kreative. Bei der Amazon Academy kommen sie zu Wort, tauschen sich aus, erhalten Informationen und Inspiration.

Eine Erkenntnis der Academy war, dass für Digitales Denken auch Sportlichkeit gefragt ist – „geistige Sportlichkeit“, wie Prof. Dr. Sabine Remdisch, Professorin für Personal- und Organisationspsychologie und Gastwissenschaftlerin in Stanford es nannte. Denn Veränderungen würden im Kopf beginnen und jeder einzelne könne seine digitale Zukunft selbst gestalten.

Thomas Sattelberger, Ex-Personalvorstand der Deutschen Telekom, berichtete über seine Erfahrungen mit der Agilität großer Organisationen und wie man sie zum Tanzen bringt. „Der Führungsstil ist entscheidend für die Reformfähigkeit eines Unternehmens“, so Sattelberger. Wichtig sei eine Kultur, in der Menschen in Betrieben, Verwaltungen und sonstigen Organisationen mitgenommen, qualifiziert und beteiligt werden. So könnten Innovationen und neue Ideen in Unternehmen hineingetragen werden.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Academy lag auf digitalen Potentialen für die Gesellschaft als Ganzes. Als Teil dessen stellte Amazon zwei neue Förderprogramme vor, die Menschen bei der Umsetzung digitaler Projekte helfen. Das eine Programm – „digital.engagiert“ – von Amazon und Stifterverband richtet sich an Akteure im gemeinnützigen Bereich, die mit digitalen Lösungen zivilgesellschaftliches Engagement noch wirkungsvoller machen wollen. Holger Krimmer, Geschäftsführer ZiviZ im Stifterverband, und Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de, diskutierten anlässlich des Programmstarts über das digitale Potenzial in der zivilgesellschaftlichen Arbeit und ermunterten die Zuhörer, ihre Ideen für digitale Ideen einzubringen – sei es aus dem Engagement im Fußballverein oder der Kita.

Die zweite Initiative – „Unternehmerinnen der Zukunft – lokal und um die Welt“ von Amazon, dem Verband deutscher Unternehmerinnen und „Women in Digital“ – fördert Frauen, die in Deutschland ihr Online-Geschäft aus- oder aufbauen wollen. Bei der Panel-Diskussion zum Thema „Vorbilder gesucht! Unternehmerinnen in der Digitalwirtschaft“ betonte Stephanie Oppitz, Gründerin der Windelmanufaktur und Erstplatzierte in der ersten Runde von „Unternehmer der Zukunft“, dass gerade die digitale Wirtschaft für Frauen die Chance biete, ihre Ideen umzusetzen – und das von jedem Ort der Welt. Weitere Teilnehmer des Panels waren Stephanie Bschorr, Unternehmerin und Präsidentin des Verbands deutscher Unternehmerinnen, Miriam Wohlfahrt, Gründerin und Geschäftsführerin von RatePAY, sowie Markus Schöberl, Director Seller Services DE Amazon, der die Rolle des Moderators übernahm.

Trotz des vollen Programms blieb genug Zeit für Networking und den fachlichen Austausch, sei es in den so genannten „Speakers‘ Corners“ der Händler, Autoren sowie Entwickler und Wissenschaftler oder in den Pausen der Veranstaltung. Sängerin Leslie Clio rundete das Programm mit ihrem stimmungsvollen Auftritt ab. Das ewerk, in dem in den 90er Jahren die Zukunft herbeigetanzt wurde, bot so mit seiner bewegten Geschichte die passende Kulisse für Inspiration und Gespräche rund um das Thema digitale Zukunft.