Sonnenschein, ein Glas Wein und gutes Essen: In seinem Urlaub in Neapel entdeckte Maik Müller aus Lüneburg seine Liebe zu Italien – und zur original italienischen Pizza. Ein Stück italienische Lebensart hat der 32-jährige mit nach Deutschland gebracht: Damit die selbst gebackene Pizza knusprig schmeckt, hat Maik mit seiner Marke Vesuvo ein eigenes Sortiment für Pizzasteine entwickelt. Heute sind sie ein Bestseller bei Amazon.

Dass mein Urlaub in Neapel und die Lust auf gutes Essen der Grundstein für ein richtiges Business geworden sind, erscheint mir noch heute manchmal wie im Märchen.
Maik Müller

Verwöhnt vom Original war der gelernte Mediengestalter mit deutscher Tiefkühlkost und örtlichen Lieferdiensten unzufrieden: „Wer wie ich einmal eine echte ‚Margherita‘ gekostet hat, der kann nur noch enttäuscht werden. Ich fing an, mich selbst als Pizzabäcker zu versuchen“, sagt Maik.

Das Geheimnis des Erfolgs: der Pizzastein

Er durchstöberte Berge von Rezeptbüchern, durchforstete italienische Internetforen und besorgte sich eine ausrangierte Steinplatte aus einem italienischen Steinbackofen. „Ich wurde immer besser und kam dem Original ziemlich nahe. Das sprach sich in meinem Freundeskreis herum und einige wollten es mir gleichtun. Aber das richtige Zubehör – speziell die Pizzasteine – war viel zu teuer.“ Das war die Geburtsstunde von Vesuvo: Maik ging unter die Pizzasteinentwickler.

Nach Terminen mit Lieferanten und dem Rat einer professionellen Pizzaschule waren nach einem halben Jahr die ersten Pizzastein-Sets entwickelt. „Mir war wichtig, dass jeder damit Erfolg haben kann. Deshalb habe ich zusammen mit der Pizzaschule ein Handbuch geschrieben, das erklärt, worauf es bei einer guten Pizza ankommt“, so Maik.

Außerdem hat er mit Hilfe einer Mühle ein Pizza-Mehl entwickelt, das es zu jedem seiner Pizzasteine gratis dazu gibt: „So kann jeder heute schon eine Stunde nach Lieferung eine professionelle Steinofenpizza zaubern. Da braucht mancher Pizzaservice länger zur Auslieferung.“

Zunächst verkaufte er seine Pizzasteine auf einer eigenen Webseite und auf einigen Online-Marktplätzen. „Ich bekam im Schnitt täglich 15 Bestellungen. Aber es wurde zunehmend stressiger neben meinem normalen Job. Ich musste die Webseite pflegen, Pakete packen und Kundenanfragen beantworten. Mitte 2011 wurde ich auf das Programm Versand durch Amazon aufmerksam. Ich meldete mich als Verkäufer bei Amazon an, packte probeweise ein Paket mit 10 Steinen und schickte es in ein Amazon Versandzentrum. Ich war komplett sprachlos, als ich schon nach wenigen Tagen die E-Mail bekam, dass bereits alles verkauft war. Schnell bin ich dazu übergegangen, die Steine palettenweise zu Amazon zu schicken.“

„Im Pizzaparadies angekommen“

Schon bald lief das Geschäft bei Amazon so gut, dass Maik seine Kapazitäten aufstocken musste: „Ich habe mir größere Räume gemietet und einen zusätzlichen Mitarbeiter eingestellt. Zum Glück hat sich Amazon um den Kundenservice und die Logistik gekümmert, sonst hätten wir das alles gar nicht geschafft." Die Marke Vesuvo entwickelte sich prächtig. Hunderte Bewertungen von Amazon Kunden sprechen eine klare Sprache: Mit Maiks Pizzasteinen ist „man im Pizzaparadies angekommen“ und „damit bekommt man wirklich Pizzen wie in Italien hin“ – genau das, was Maik sich immer gewünscht hat.

Mittlerweile verkauft Maik seine Pizzasteine direkt an Amazon. Kunden können sie bei Amazon.de, Amazon.fr und Amazon.co.uk erwerben. Der Lüneburger ist Chef von drei Mitarbeitern. „Dass mein Urlaub in Neapel und die Lust auf gutes Essen der Grundstein für ein richtiges Business geworden sind, erscheint mir noch heute manchmal wie im Märchen.“

> Pizzasteinversand bei Amazon