„Fliegen hat mich schon immer fasziniert”, sagt der 49-jährige Thomas Aigner, Gründer und Geschäftsführer von PilotsEye.tv. Heute lässt er durch seine Filme andere am Traum vom Fliegen teilhaben: Thomas und seine Crew drehen direkt aus dem Cockpit von Flugzeugen und ermöglichen Ausblicke, die sonst nur Piloten vorbehalten sind. Seitdem seine Filme bei Amazon.de erhältlich sind, sind bereits Tausende von Amazon Kunden mit Thomas „an Bord“ gegangen.

Einen Sonnenaufgang aus 12.000 Metern ist jedes Mal atemberaubend. Ich finde den Gedanken sehr schön, dass Amazon Kunden daran teilhaben können.
Thomas Aigner

Der gebürtige Österreicher, der seit mehr als 20 Jahren in München lebt, war früher Radio- und Fernsehmoderator sowie TV-Produzent. 2004 wagte Thomas etwas Neues und begann „eigene Geschichten“ zu erzählen: „Filme mit Drehbuch, Schauspielern und allem Drum und Dran zu drehen, das hätte meine finanziellen Möglichkeiten überschritten. Stattdessen wollte ich etwas zeigen, das sich auch mit einem kleinen Budget realisieren lässt. Ich entführe die Zuschauer in eine Welt, zu der sie normalerweise keinen Zutritt haben.“ Die Idee zu seinen Filmen kam aus einem unvergesslichen Erlebnis: „Als Student konnte ich selbst mal im Cockpit mitfliegen und war fasziniert. Dieses Erlebnis wollte ich auch anderen ermöglichen“, erzählt Thomas.

Jungfernflug mit Kamera: Von München nach San Francisco

Doch mit seinen Kameras ins Cockpit und losfilmen – so einfach war es nicht: „Erst als ich nach verschiedensten Anläufen beim ehemaligen Flottenchef der Lufthansa den richtigen Unterstützer meiner Vision fand und wir nach zahlreichen technischen Vorgaben das richtige Equipment zusammenhatten, konnten wir loslegen.“ Der erste Flug, bei dem Thomas samt Kameramann und Kameras im Cockpit mitflog, führte 2006 von München nach San Francisco. „Das war ein grandioses Gefühl“, erinnert er sich.

Kein Erfolg bei Filmverlagen

Die ersten Filme waren im Kasten, jetzt mussten sie nur noch ihren Weg zu flugbegeisterten Fans finden. Das war schwieriger als gedacht. Thomas dazu: „Ich sprach mit verschiedensten Filmverlagen, aber keiner konnte mir ein zeitgemäßes Modell anbieten, um meine Filme zu vertreiben.“ Daher entschied er sich für einen Vertrieb im Selbstverlag. So gelang es ihm unter anderem, seine Filme in zahlreichen Flughafenshops unterzubringen.

Das Ziel von Thomas war jedoch der internationale Vertrieb und die Nutzung von Online-Vertriebskanälen. „Also setzte ich mich mit dem Thema Online-Handel auseinander und erfuhr von Amazons Advantage-Programm für Medienproduzenten wie mich“, berichtet der Filmemacher. „Damit wurde es möglich, meine Videos von Amazon ins Angebot nehmen zu lassen, um sie via Amazon.de für das deutsche und über Amazons internationale Webseiten auch für ein internationales Publikum verfügbar zu machen. Ich schicke die DVDs und Blu-Rays an Amazon. Amazon verkauft und ordert regelmäßig nach. Für mich ist das Modell ideal, ich muss mich nicht um Marketing, Vertrieb und Versand kümmern, sondern kann mich voll und ganz der Produktion meiner Filme widmen.“ Schnell überstieg die Anzahl der von Amazon verkauften Filme die aller anderen Vertriebskanäle.

Heute: Tausende „Kopiloten“

Mittlerweile hat Thomas 13 Filme veröffentlicht, Tausende von Exemplaren wurden von Amazon verkauft und bei Amazon.de finden sich Hunderte begeisterte Kundenbewertungen. In seinen Filmen geht es zu Zielen in der ganzen Welt. „Der Moment, einen Sonnenaufgang aus 12.000 Metern mit Blick auf die Erde zu sehen, ist jedes Mal atemberaubend. Ich finde den Gedanken sehr schön, dass Amazon Kunden daran teilhaben können.“

> PilotsEye.tv bei Amazon