Mein Name ist Eldho Jacob Thomas. Ich studiere im Masterstudiengang an einer Technischen Universität Environmental and Resource Management (Umwelt- und Ressourenmanagement). Ich komme ursprünglich aus Kerala, Indien. Dort habe ich auch den Bachelor für Bauingenieurwesen absolviert.

Ich mag mein Studium, man hat viel Flexibilität. Ich kann die Module wählen, die mir am besten gefallen. Was ich am meisten liebe, ist die Atmosphäre an meiner Universität: Es ist sehr ruhig und schön. Jetzt in der Pandemie gibt es zwar keine Präsenzvorlesungen, aber das Studium geht weiter. Vorausgesetzt, ich kann mit einem zusätzlichen Job meine Ausgaben fürs Studentenwohnheim und die sonstigen Kosten abdecken.

Ich habe deshalb unzählige Bewerbungen für Aushilfsjobs geschrieben und überall Absagen erhalten. Durch die Pandemie sind viele Studentenjobs weggefallen. Dazu kommt, dass ich wenig Deutsch spreche, im Studium ist unsere Unterrichtssprache Englisch. Als dann die Zusage vom Amazon Logistikzentrum kam, war das für mich wie ein Sechser im Lotto.

Ich habe drei Monate in Vollzeit im Logistikzentrum in Brieselang gearbeitet, auch während der vergangenen Weihnachtszeit. Dadurch habe ich nun wieder den finanziellen Spielraum, um mich voll auf mein Studium zu konzentrieren. Mit Teilzeitjobs das ganze Jahr über wäre es schwieriger, die Vorlesungen unter einen Hut zu bekommen.

Durch Amazon hatte ich einen verlässlichen Job, eine gute Bezahlung mit den gleichen Zulagen und Vergütungen wie unbefristete Amazon Mitarbeiter und das netteste Team, das man sich denken kann. Ich habe viel gelernt, vor allem von meiner Chefin Sabrina: Ihre Teamführung ist zum Vorbild für mich geworden: Sie hatte immer ein offenes Ohr und mich und andere immer ermutigt, Neues zu lernen.

Mein Job war es, die Kundenbestellungen zu verpacken. In Brieselang gibt es Drei-Schichtbetrieb. Ich hatte beispielsweise Schichten ab 6 Uhr oder ab 15 Uhr. Am meisten hat mich die Prozessplanung beeindruckt: Bei Amazon greifen alle Arbeitsgänge, von der Kommissionierung bis zum Versand, ineinander. Dadurch ist die Arbeit gut strukturiert, ich mochte das sehr. Selbst in der Weihnachtszeit gibt es keine Hektik.

Neulinge wie ich bekommen am ersten Tag eine Einweisung von den Trainern, es wird alles gezeigt: die Arbeitsgänge, aber auch die anderen Abteilungen, die Cafeteria oder die Warteräume. Und wenn man Anleitung oder Hilfe braucht, ist immer ein Kollege zur Stelle.

Was nach meiner Zeit bei Amazon bleibt: Ich bin von ganzem Herzen dankbar, dass ich dort arbeiten durfte, und das möchte ich auch öffentlich ausdrücken. Amazon hat mir in diesen turbulenten Zeiten die Möglichkeit gegeben, mein Studium weiter fortzusetzen - während andere Unternehmen nur nach Ausreden gesucht haben, mich nicht einzustellen. Ich habe die Zeit, die ich dort verbracht habe, wirklich geliebt.

Danke, Amazon – danke, BER3 (Anm.: BER3 ist das interne Kürzel für das Logistikzentrum in Brieselang)!