Eine gefühlte Wahrheit ist: Fragt man im eigenen Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis nach Vorbildern, antworten die meisten mit „Mutter“ oder „Vater“. Die restlichen Befragten nennen wahrscheinlich eine berühmte Persönlichkeit aus Politik und Wirtschaft oder eine fiktive Figur aus Büchern, Filmen oder Serien. Auch, wenn Personen, die sich in eine dieser Kategorien einordnen lassen, sicherlich sehr inspirierend sind, so lohnt sich vielleicht ein zweiter Blick abseits der bekannten Muster. Anlässlich des Weltfrauentags, der auch bei Amazon unter dem Motto #EachforEqual thematisiert wird, haben wir drei Amazonians gefragt, welche ganz persönlichen Vorbilder sie haben und wie sie ihnen halfen, die Frauen zu werden, die sie jetzt sind.

Zurück im Job – als „working mom“

Lejla Ellguth ist Österreicherin und Senior Manager Consumer und Customer Insights bei Amazon Fashion EU in München. Sie ist Mutter einer 18 Monate alten Tochter und nach ihrer Elternzeit im Oktober 2019 in Teilzeit wieder zurück im Job – und lebt dabei vor, wie Arbeit und Familie zeitgleich an erster Stelle stehen können. Dabei orientiert sie sich an gleich zwei großen Vorbildern: Angela und Christiane. Lejla war während ihres ersten Jobs bei Unilever im Team der beiden und hat sich früh bei ihnen abgeschaut, dass Privatleben und Job kein Gegensatz sind. Denn die beiden Führungskräfte teilen sich eine Position und beweisen damit, dass doppelte Power auch doppelt so erfolgreich ist. Von ihnen lernte Lejla, dass sie auch in Teilzeit selbstbewusst und positiv bleiben kann, denn an ihrem Wissen und ihrer Kompetenz hat sich schließlich mit und nach der Schwangerschaft als „working mom“ nichts geändert. Im Gegenteil, als arbeitende Mutter ist sie effizienter und entscheidungsfreudiger geworden und lässt sich nur schwer aus der Ruhe bringen. Übrigens: Auch bei Amazon gibt es Jobsharing.

„Think big“

Die promovierte Informatikerin und Linguistin Ute Heinze ist seit über zwei Jahren bei Amazon in Berlin. Als Language Engineer ist sie an der Entwicklung der Sprachassistentin Alexa beteiligt. Sie hat sich in Sachen Karriere von ihrer Doktormutter Sabina Jeschke inspirieren lassen. Die ehemalige Professorin für Maschinenbau an der RWTH Aachen und ist aktuell Mitglied im Vorstand der Deutschen Bahn AG im Bereich „Digitalisierung und Technik“. Ute ist zwar nicht an der Uni geblieben, folgt jedoch ihrem Vorbild darin, dass sie ihren Werdegang voller Inspiration und Energie plant – ohne sich selbst Schranken oder Tabus in den Weg legen zu lassen.


Wir meinen: Frauenförderung ist wichtig

Wir sind Bundeskanzlerin, Vorständin, Oberbefehlshaberin und Unternehmerin. Kritiker fürchten, dass nun Männer in Nachteil geraten könnten. Hier sind vier Aspekte, die zeigen, warum Frauenförderung für uns bei Amazon immer noch wichtig ist.

Zusätzlich dazu hat Ute von ihrer Doktormutter ein wichtiges Motto mitbekommen: THINK BIG! Und weil das auch eines der Leadership Principles von Amazon ist, hat sich Ute von Anfang an bei Amazon wohlgefühlt. Amazon versteht darunter, dass es sich lohnt, mutige Visionen zu entwickeln und zu kommunizieren – und dadurch zu großen Ergebnissen zu inspirieren. Das sieht Ute genauso und geht sogar noch einen Schritt weiter: Für sie bedeutet „Think Big“ auch, nicht immer „everybody’s darling“ sein zu müssen, sondern zu ihren Überzeugungen zu stehen.

Nicht mehr „die einzige Frau im Raum sein“

Maria Uvarova ist seit fünf Jahren Senior Manager, Product Management und UX Design von Amazon EU Fashion Technology und arbeitet dort mit über 80 Entwicklern zusammen. Sie erlebt in ihrem Job tagtäglich, wie der Technologiebereich von Vielfalt profitiert und setzt sich dafür ein, dass noch mehr Frauen in diesen Bereich dazukommen. Daher überrascht es nicht, dass sie ihr persönliches Vorbild bei der AmazeCon in Seattle getroffen hat, einer Amazon Konferenz für Vielfalt und Inklusion. Dort sprach die Filmproduzentin, Feministin und LGBTQ+-Aktivistin Victoria Alonso darüber, wie sie genug davon hatte, „die einzige Frau im Raum zu sein“. Maria sagt, als Frau in der Technologiebranche wusste sie genau, was damit gemeint war. Ihr Vorbild setzt als Executive Vice President bei den Marvel Studios ein Zeichen für Vielfalt, indem sie sich immer wieder dafür einsetzt, Frauen, Homosexuelle und People of Color in den Pool der weltberühmten Superhelden aufzunehmen. Maria leistet bei Amazon ebenso einen Beitrag für Vielfalt, indem sie sich bei Amazon in Initiativen wie Amazon Women in Engineering einbringt.

Die drei Amazonians Lejla, Ute und Maria gehen ihren eigenen Weg, nicht zuletzt dank der Inspiration durch ihre Vorbilder mit Frauenpower. Und das unterstützen wir: Amazons Ziel ist, eine Umgebung zu schaffen, in der jede und jeder Einzelne gefördert und unterstützt wird. Mit engagierten Gruppen wie Women@Amazon, starken Partnerschaften wie mit nushu oder dem Digital Female Leader Award und eigenen Initiativen wie Unternehmerinnen der Zukunft setzen wir uns dafür ein, dass alle Amazonians ihre Fähigkeiten und Persönlichkeit entfalten können – und damit entweder ein Vorbild finden oder selbst zum Vorbild werden.