Vor den Augen der Welt spielt sich in Bangladesch eine humanitäre Katastrophe ab. Rund um die Stadt Cox´s Bazar leben unter Zeltplanen mehr als 600.000 Menschen, die gewaltsam aus ihrer Heimat Myanmar vertrieben wurden.
Susanna Krüger hat in ihrem Leben schon viele Flüchtlingscamps besucht. Doch was die Geschäftsführerin der Kinderrechtsorganisation „Save the Children Deutschland“ in Bangladesch gesehen hat, sprengt auch ihre Vorstellungskraft.

Innerhalb von nur zwei Monaten ist rund um Cox´s Bazar ein Flüchtlingslager für mehr als 600.000 Menschen der Volksgruppe der Rohingya, einer muslimischen Minderheit in Myanmar, entstanden. Etwa 360.000 von ihnen sind Kinder. Viele von ihnen haben nicht nur ihr Zuhause verloren, sondern auch ihre Familien. „Viele Kinder sind traumatisiert“, erzählt Susanna Krüger. „Ihr Zuhause wurde niedergebrannt, sie mussten Vergewaltigungen und den Tod von Familienmitgliedern mitansehen.“

Die Kinder brauchen sauberes Wasser, regelmäßige Mahlzeiten, ärztliche Versorgung, Schutz vor Übergriffen, Bildung und erwachsene Bezugspersonen, denen sie vertrauen können.
Susanna Krüger, Geschäftsführerin „Save the Children Deutschland“

Save the Children, die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation mit weltweit 25.000 Mitarbeitern, versucht vor Ort alles, um die Not der Kinder zu lindern.

Schutz, Gesundheit, Bildung

„Die Kinder brauchen sauberes Wasser, regelmäßige Mahlzeiten, ärztliche Versorgung, Schutz vor Übergriffen, Bildung und erwachsene Bezugspersonen, denen sie vertrauen können“, sagt Susanna Krüger.

Save the Children verteilt Schutzmaterialien, Lebensmittel sowie Hygiene- und Haushaltsgegenstände. Außerdem werden Schutz- und Spielräume eingerichtet, in denen Kinder sicher spielen können.

„Unsere 200 Mitarbeiter vor Ort tun das Menschenmögliche, um den Kindern zu helfen. Gleichzeitig versuchen wir in Deutschland, auf politischer Ebene Verbesserungen für die Kinder herbeizuführen“, sagt Krüger.

„Neben der Katastrophenhilfe ist es wichtig, dass die Rechte der Kinder weltweit eingefordert und verteidigt werden. Bei unseren Gesprächen mit politischen Entscheidern auf allen Ebenen drängen wir darauf, konkrete Qualitätsrahmen in Flüchtlingslagern zu definieren, die Kindern ihre Rechte auf Schutz, Bildung und Gesundheit sichern“, erklärt Krüger.

Seit einem Jahr bei AmazonSmile

Um helfen zu können, ist Save the Children selbst auf Unterstützung angewiesen. Seit gut einem Jahr ist die Kinderrechtsorganisation auch bei AmazonSmile registriert. Das bedeutet: Jeder Einkauf über AmazonSmile hilft, weil 0,5 Prozent des Einkaufswertes an teilnehmende Organisationen wie Save the Children weitergegeben werden.

„Der Impuls uns bei AmazonSmile anzumelden, kam von unseren Mitarbeitern. Die Möglichkeit beim Einkaufen auch etwas für Kinder zu tun, ist eine tolle Sache, über die wir uns freuen“, sagt Krüger.

Die Unterstützung der AmazonSmile-Kunden kommt direkt bei den hilfsbedürftigen Menschen an. Durch zusätzliches Personal oder in Form von Lebensmitteln oder Hilfsgütern, die im Flüchtlingscamp dringend benötigt werden.

Die Kinderrechtsorganisation ist derzeit in mehr als 120 Ländern der Erde aktiv. Susanna Krüger und ihre Kolleginnen und Kollegen stehen den Kindern in Bangladesch und anderswo auf der Welt zur Seite, auch wenn die Arbeit an den Krisenherden der Welt für die Helfer oft sehr belastend ist.