112 lächelnde Elterngesichter und 68 stolze „Kinder“ – das war der erste „Bring your parents to work day“ von Amazon in Deutschland. Ralf Kleber, Country Manager von Amazon.de, begrüßte die interessierten Eltern seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Amazon Büro in München mit einem Einblick in die Geschichte von Amazon: Von der Geburtsstunde in einer kleinen Garage in Seattle in den 90er Jahren bis zum globalen Online-Händler, Technologieunternehmen, Verleger, Filmstudio, Marktplatz, Logistiker und Arbeitgeber für mehr als 645.000 Mitarbeiter weltweit und mehr als 18.000 Mitarbeiter allein in Deutschland – darunter auch die erwachsenen Kinder der anwesenden Eltern. Nach einer lebhaften Fragerunde und einem kalten bayrischen Buffet in der Kantine strömten die Eltern in alle Richtungen aus, um in weitere Vorträge, offene Angebote und Exkursionen hinein zu schnuppern und sich den Arbeitsplatz ihrer Kinder anzuschauen.

Der Elterntag bei Amazon ist eine tolle Idee. Früher haben wir unsere Tochter beim Schnuppertag im Kindergarten begleitet – und heute an ihrem Arbeitsplatz.
Irene Schwaiger, Amazonian-Mutter

Ursula und Klaus Off sind aus Augsburg angereist, um Amazon Mitarbeiterin Anne an ihrem Arbeitsplatz in der Parkstadt Schwabing zu besuchen. Anne Off ist 26 Jahre alt und arbeitet seit sieben Monaten als „Associate Brand Specialist“ bei Kindle. Nach ihrem Wirtschaftsstudium in Düsseldorf und Praktika in internationalen Unternehmen ist es ihr erster fester Job. Für sie und ihre Eltern ein Übergang in eine ganz neue Lebensphase. „Zu sehen, wie das älteste Kind selbständig wird und auf eigenen Beinen steht, das ist schon ein tolles Gefühl. Besonders freut mich, dass ihr der Job bei Kindle wie auf den Leib geschnitten ist“, sagt Ursula, die selbst ein Städtisches Kulturbüro leitet. Schon als Kind war Anne eine Leseratte. Bei Kindle kümmert sie sich nun unter anderem um Kooperationen mit Buchverlagen. „Menschen fürs Lesen zu begeistern, das ist meine große Leidenschaft. Und das in einem internationalen Unternehmen wie Amazon tun zu können, übertrifft all meine Erwartungen“, so Anne. In der extra für den Elterntag eingerichteten Leseecke zeigt Anne ihren Eltern ihre Lieblingsbücher von Amazon Publishing, dem Verlag von Amazon, in dem Autoren Werke aller Genres veröffentlichen. Auch Klaus, der als Bauunternehmer tätig ist, freut sich mitzuerleben, wie begeistert seine Tochter bei der Sache ist.

„Der Elterntag ist eine schöne Idee – wie früher der Schnuppertag im Kindergarten.“

Bettina Schwaiger arbeitet schon seit 10 Jahren bei Amazon, aktuell im Bereich Amazon Business. Ihre Eltern, Irene und Fritz, sind Rentner. Amazon war ihnen schon früh ein Begriff, denn ihre Heimat ist die Gemeinde Hallbergmoos im oberbayerischen Landkreis Freising, eine ländliche Idylle in der Nähe von München. Dort, nicht weit entfernt von Bettinas Elternhaus, eröffnete Amazon vor über 20 Jahren seinen ersten Standort in Deutschland und blieb dort bis ins Jahr 2001. „Bettina ist sozusagen mit Amazon in der Nachbarschaft aufgewachsen und hat uns alle mit dem Online-Shopping angesteckt. Dass unsere Tochter heute selbst bei Amazon arbeitet und uns und ihrer Heimat so nah geblieben ist, ist natürlich toll für uns“, freut sich Irene. „Der Elterntag ist eine schöne Idee. Als Bettina uns dazu eingeladen hat, haben wir sofort zugesagt. Endlich können wir selbst sehen, wovon unsere Tochter uns seit Jahren erzählt. Das ist ein bisschen wie früher im Kindergarten, nur eben 30 Jahre später auf der Arbeit“, sagt sie mit einem Augenzwinkern. Besonders neugierig sind Irene und Fritz auf den Arbeitsplatz ihrer Tochter im 21. Stock des Highlight-Towers und den grandiosen 360-Grad-Ausblick auf die Stadt. Doch zuvor geht’s noch in den Vortrag über Alexa, Amazons virtuelle Assistentin, die über die Sprache gesteuert wird. Ob sie wohl auf Kommando Johnny Cash, Fritz' Idol aus der Jugend, spielen wird?

So sieht die Arbeit der Zukunft aus

Amazon Elterntag mit Familie Off und Familie Böhme

Auch Annes Eltern möchten sich ein Bild davon machen, wo ihre Tochter den Großteil ihrer Arbeitszeit verbringt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in den ersten Stock. Als erstes fällt ihnen die große moderne Küche ins Auge, in der einige Amazonians – wie sich die Mitarbeiter von Amazon nennen – beim Kaffee ein neues Projekt besprechen. Weiter geht‘s ins Büro. Die weißen Tische wirken auffallend sauber und ordentlich – von Aktenordnern keine Spur. Dennoch erkennt Ursula instinktiv schon von Weitem den Schreibtisch ihrer Tochter – anhand ihres hellgrünen Lieblings-Sitzkissens auf ihrem Drehstuhl. Doch noch etwas anderes zieht Ursulas Aufmerksamkeit an: Eine Telefonzelle mitten im Raum. Hier ziehen sich die Amazonians zurück, wenn sie ungestört Telefonate führen möchten. „Nichts für Übergewichtige“, stellt Klaus leicht selbstironisch fest. Er bevorzugt die grünen Alkoven-Sofas mit hohen Rücken- und Seitenlehnen, in denen man sich wie in einer Koje zurückziehen kann. Auch Ursula ist vom Mobiliar und Raumkonzept angetan: „Ich denke, dass man in einem solchen Umfeld auch kreativer arbeiten kann, als wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt“. Mehr zu den Eindrücken von Annes Eltern finden Sie im Video.

Amazon Elterntag mit Familie Schwaiger

Hohe Türme – flache Hierarchien

Fritz und Irene kommen gerade aus der Alexa-Session. Und tatsächlich: Alexa hat Fritz' Wunsch erfüllt und Johnny Cash gespielt – in Lautstärke 2, 5 und 8. Zum Abschluss des Tages begleiten auch sie Bettina zu ihrem Arbeitsplatz. Ein kurzer Fußweg und ein gläserner Aufzug bringen sie in den 21. Stock des Highlight Towers. Bettina hat nicht zu viel versprochen: Der Blick über die sonnenbeschienene Stadt erinnert eher an eine Sky Bar als an eine Büro-Etage. Bettina stellt ihren Eltern Florian Böhme vor, ihren Chef, der gerade ebenfalls mit seinen Eltern die Aussicht bewundert. Beide Elternpaare sind sich einig: Der erste Elterntag bei Amazon war ein voller Erfolg. „Am liebsten würde ich morgen direkt hier bei dir anfangen“, sagt Ingrid Böhme an ihren Sohn Florian gerichtet. Den eigenen Sohn als Chef – besser kann man Stolz und Mutterliebe wohl nicht ausdrücken.
Was Bettinas und Florians Eltern sonst noch erlebt haben, sehen Sie im Video.