In Zeiten von Corona-Schutzmaßnahmen und Physical Distancing gibt es auch in den Amazon Büros neue Herausforderungen. Eine davon: Bewerbungs- und Onboarding-Prozesse finden ausschließlich virtuell statt. Das erfordert viel Flexibilität und kreative Lösungen von allen Beteiligten. Hier erzählen neue Amazonians, Recruiting Manager und Führungskräfte von ihren Erfahrungen.

Amazon Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen berichten über den virtuellen Jobeinstieg während der Corona-Pandemie.
Miriam Walchshäusl, Recruiting Managerin

„Die größte Herausforderung war (und ist) es, neue Mitarbeitende nicht nur digital für uns zu gewinnen, sondern sie auch ohne das Treffen ‚in echt‘ willkommen zu heißen und effektiv in ihre neue Rolle einzuführen“, so Recruiting Managerin Miriam Walchshäusl. „Mir liegt es am Herzen, jeder und jedem das Gefühl von Wertschätzung zu geben – auch, wenn ich sie noch nicht persönlich getroffen habe.“ Es sei wichtig, die Einarbeitung auf Distanz gut zu planen, damit sich niemand allein gelassen fühlt. Dafür müssen sich Manager und Teammitglieder ausreichend Zeit nehmen und diese bewusst blocken. „Das Wichtigste ist, den Kontakt stets aufrechtzuerhalten“, erklärt Miriam. „Schon ein kurzes ‚Hallo, wie geht’s?‘ kann viel dazu beitragen, sich als Teil der Amazon Familie zu fühlen.“ Sozialen Kitt können Teams beispielsweise über eine Chatgruppe, wöchentliche Teammeetings oder größere Online-Treffen im Monats-Rhythmus herstellen, weiß Miriam auch aus dem eigenen Team.

Das Wichtigste ist, den Kontakt stets aufrechtzuerhalten. Schon ein kurzes ‚Hallo, wie geht’s?‘ kann viel dazu beitragen, sich als Teil der Amazon Familie zu fühlen.
Miriam Walchshäusl, Recruiting Managerin

Amazon Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen berichten über den virtuellen Jobeinstieg während der Corona-Pandemie.
Sebastian Meier, Customer Advisor bei Amazon Business

Dank solcher Maßnahmen konnte sich auch Sebastian Meier, der im April als Customer Advisor bei Amazon Business angefangen hat, schnell in seine neue Rolle einfinden. „Vor meinem ersten Tag habe ich mich schon gefragt, wie das alles funktionieren soll: Bekomme ich vom Homeoffice aus alles mit, was ich wissen muss? Habe ich auf meinem Laptop dann alles, was ich brauche? Werde ich rein virtuell überhaupt richtig in das Team aufgenommen?“ Doch nach einem ersten ausführlichen Onboarding-Call mit seiner Team-Managerin und dem ersten virtuellen Meeting mit Kolleginnen und Kollegen zerstreuten sich seine Sorgen: „Da wusste ich direkt: Das passt“, sagt Sebastian.

Amazon Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen berichten über den virtuellen Jobeinstieg während der Corona-Pandemie.
Valentina Klein, Marketplace Consultant

Auch bei Valentina Klein, die kürzlich in ihrer Rolle als Marketplace Consultant angefangen hat, lief der komplette Einstellungsprozess digital. Sie hat an einem sogenannten Virtual Hiring Day teilgenommen. „Dieser Tag dauerte etwa fünf Stunden und war sehr gut strukturiert“, erinnert sie sich. „Es gab Sessions mit allen Teilnehmenden und außerdem vier Einzelgespräche mit Amazonians aus verschiedenen Abteilungen. In den Pausen konnte ich meine Erfahrungen mit anderen Kandidatinnen und Kandidaten austauschen. Am besten fand ich das Vorbereitungsgespräch ein paar Tage vor dem Hiring Day, in dem ich viel über den Ablauf des Tages erfahren konnte und die Rolle, für die ich mich beworben hatte. Das hat mir wirklich geholfen, Amazons Kultur kennenzulernen und mich vorzubereiten.“ Wenige Wochen nach dem Hiring Day konnte Valentia anfangen – übergangsweise aus dem Homeoffice.

Bis jetzt lief es wirklich gut. Ich kann es trotzdem kaum erwarten, endlich vor Ort anzufangen und alle Kolleginnen und Kollegen persönlich kennenzulernen!
Valentina Klein, Marketplace Consultant

Amazon Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen berichten über den virtuellen Jobeinstieg während der Corona-Pandemie.
Esra Tepe, Manager Enterprise Accounts bei AWS

Auch in absehbarer Zeit werden die Recruiting- und Onboarding-Prozesse für Corporate Jobs bei Amazon virtuell stattfinden. Da ist es gut, wenn es Amazonians gibt, die darin bereits jahrelange Erfahrung haben. Esra Tepe arbeitet seit ihrem Start im Jahr 2018 für Amazon Web Services (AWS) nicht in einem der vielen Büro-Standorte Amazons in Deutschland, sondern aus den eigenen vier Wänden. Von ihrem Heimarbeitsplatz berät sie Kundinnen und Kunden beim Einstieg in die Cloud und führt ein Team von 11 Sales Managern. Für sie war schon vor der Corona-Pandemie klar, dass Leadership und Teamarbeit auch auf Distanz funktionieren. Ihr Tipp für virtuelles Führen: gemeinsam Team-Tenets festlegen. „Tenets“ sind ein für Amazon typischer Mechanismus: „Das sind Grundsätze der Zusammenarbeit, die jedes Team für sich definiert und – auch virtuell – gemeinsam lebt und verkörpert. Insbesondere neuen Team-Mitgliedern helfen Tenets einen leichten Einstieg zu finden, da sie ab Tag 1 Orientierung bieten.“

Auch wenn nicht alle so erfahren waren wie Esra: „Insgesamt lief es bis jetzt wirklich gut“, resümiert Valentina. Für immer möchte aber auch sie nicht im Homeoffice bleiben: „Ich kann es trotzdem kaum erwarten, endlich vor Ort anzufangen und alle Kolleginnen und Kollegen persönlich kennenzulernen!“ Ihr Wunsch könnte sich bald erfüllen: Bereits seit Juli ist es vielen Amazonians wieder möglich, zeitweise aus dem Büro zu arbeiten – natürlich mit Abstandsregeln und nicht bei voller Belegschaft. Und: Wer von zuhause aus arbeiten möchte, macht das auch weiterhin. Ganz nach den eigenen individuellen Bedürfnissen.