Der Amazon Community Fund richtet sich an die von der Flut betroffenen Vereine, gemeinnützigen Organisationen und Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die im Bereich Bildung tätig sind. Aber auch im Katastrophenschutz tätige Organisationen können Fördermittel beantragen, die vor Ort in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Hilfe leisten. „Die Mittel sollen maßgeblich den Wiederaufbau der Infrastruktur, die Neuausstattung von betroffenen Organisationen sowie Programme im Bildungsbereich unterstützen“, sagt Antje Kurz-Möller, bei Amazon verantwortlich für das soziale Engagement der Logistikstandorte. „Förderanträge sind zwischen 1.000 und maximal 30.000 Euro möglich, je nach Relevanz und Förderprojekt.“ Amazon stellt durch den Community Fund finanzielle Hilfen in Höhe von insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung.

Der Community Fund ist Teil eines Programms, das Amazon zur Fluthilfe gestartet hatte. Insgesamt eine Million Euro an finanziellen Mitteln wurden darin zur direkten Unterstützung in den Flutgebieten zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus spendete Amazon dringend benötigte Hilfsgüter, unter anderem Stromaggregate, Pumpen, Stirnlampen, Eimer, Spaten, Gummistiefel, Waschmaschinen, Trockner oder Kühlschränke. Zahlreiche Fahrer:innen und Amazon Lieferfahrzeuge waren zudem im Einsatz, um Wasser und Hilfsgüter in den Katastrophengebieten zu verteilen. Zusätzlich gingen mehr als eine Million Euro an die Fluthilfe des Deutschen Rotes Kreuzes: Amazon hatte auf der Amazon.de-Startseite zu Spenden aufgerufen. Über 21.000 Kunden folgten dem Aufruf und spendeten mehr als mehr als ein halbe Million Euro. Von Amazon kam der gleiche Betrag noch einmal oben drauf.

Die Mittel aus dem Community Fund zur Fluthilfe sollen maßgeblich den Wiederaufbau der Infrastruktur, die Neuausstattung von betroffenen Organisationen sowie Programme im Bildungsbereich unterstützen.
Antje Kurz-Möller, verantwortlich für das soziale Engagement der Logistikstandorte bei Amazon.

„Wir unterstützen von jeher ganz stark an den Standorten, an denen unsere Mitarbeiter:innen wohnen und arbeiten. Wir sind deshalb stark verbunden mit den jeweiligen Städten und Regionen und konnten während der Flutkatastrophe genau dort helfen, wo unsere Hilfe nötig war. Das ist ein großer Vorteil“, sagt Antje Kurz-Möller. Die Hilfsbereitschaft unter den Amazon Mitarbeiter:innen für Flutgeschädigte ist hoch: „Auch Kolleg:innen wohnen in den betroffenen Regionen und sind zum Teil mit erheblichen Flutschäden konfrontiert. Wir haben versucht, ihnen schnell zu helfen: beispielsweise mit einem Hotelzimmer als Dach über dem Kopf, bezahltem Sonderurlaub und einem eigenen Hilfsfonds für unsere Mitarbeiter:innen.“