Aufstehen, frühstücken, anziehen, Zähne putzen, Pausenbrot einpacken und ab in die Kita und die Schule. Die rund 30 Kinder des TABALUGA Kinderheims in Leipzig starten genauso in den Tag wie tausende andere Kinder in Deutschland. Mit dem Unterschied, dass ihnen nicht ihre Eltern die Brote schmieren und in die Jacke helfen, sondern die 24 Betreuer, die in der Einrichtung 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche abwechselnd in drei Schichten für die Kinder da sind. Am Nachmittag bietet das Kinderheim den Bewohnern zwischen null und neun Jahren besondere Angebote. Neben Spielen, Ausflügen in die Natur, Zoo- oder Kinobesuchen stehen Verhaltens-, Musik-, Kunst- oder Reittherapie auf dem Programm. „Wir sind sehr stolz, dass wir unseren Kindern hier im Haus ein so breites Spektrum an Therapie-Angeboten bieten, aber auch eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung auf die Beine stellen können“, sagt Melissa Preißler, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, Spenden- und Therapiemanagement im Förderverein TABALUGA Kinderheim e.V. Ermöglicht werden diese Angebote durch Spenden, die der Förderverein sammelt. Während die Grundfinanzierung des 1984 eröffneten Heims der Trägerverein Volkssolidarität Stadtverband Leipzig e.V. stemmt, finanziert der 1998 gegründete Förderverein Angebote, die über die Grundversorgung der Kinder hinausgehen.

Als Heimbetreuer muss man geboren sein. Die Arbeit kann belastend sein, gibt einem aber auch unglaublich viel zurück.
Melissa Preißler, Förderverein TABALUGA Kinderheim e.V.

Durch malen, musizieren und reiten das Trauma bewältigen

„Im Vordergrund stehen die Therapien“, erklärt Melissa. Alle Heimkinder stammen aus schwierigen familiären Verhältnissen. Viele haben Vernachlässigung und Gewalt, psychische Erkrankungen oder Suchtkrankheit ihrer leiblichen Eltern miterlebt. Meistens leiden die Kinder unter unverarbeiteten Traumata und Entwicklungsverzögerungen, sind ängstlich und verschlossen oder besonders aggressiv. „Durch das Malen, Musizieren und die Arbeit mit den Pferden bekommen wir einen besseren Zugang zu den Kindern. In einem geschützten Raum bekommen sie die Möglichkeit, sich nonverbal auszudrücken, ihr Erlebtes zu verarbeiten und ihr Selbstbewusstsein zu stärken“, erläutert Melissa den Therapieansatz im TABALUGA Heim.

Auch den Betreuern Unterstützung bieten

Neben den Therapien und Freizeitangeboten finanziert der Förderverein gemeinsam mit dem Trägerverein Weiterbildungen der Sozialpädagogen und Erzieher des Heims. „Es ist wichtig, dass wir unsere Betreuer mit ihren Erlebnissen nicht alleine lassen“, sagt Melissa. „Als Heimbetreuer muss man geboren sein. Trotzdem kann die Arbeit mit traumatisierten Kindern sehr belastend sein, es prasselt viel auf die Betreuer ein, wenn ein Kind sich öffnet und von seinen Erlebnissen erzählt. Aus den Mitteln des Vereins werden deshalb auch Supervisionen und Weiterbildungen in der Traumapädagogik finanziert“, berichtet die studierte Psychologin und Kunsttherapeutin, die selbst Mutter eines zweijährigen Sohnes ist. „Trotz aller Belastung, die Arbeit gibt einem so viel zurück. Als Heimmitarbeiter gibt es keinen größeren Dank als ein Kind, das nach allen Anfangsschwierigkeiten signalisiert, dass es sich bei uns wohlfühlt.“

Großprojekt Kinderzimmer-Renovierung

Einen Ort zum Wohlfühlen und Geborgensein schaffen, um die Unwägbarkeiten ihrer Vergangenheit hinter sich lassen zu können – das möchte das TABALUGA Kinderheim für seine kleinen Bewohner leisten. Neben der liebevollen Betreuung legen Heimleitung, Träger und Förderverein großen Wert auf die Ausstattung der Einrichtung. In einem Großprojekt begann man im letzten Jahr mit der Renovierung der Kinderzimmer. Unter verschiedenen Mottos wie „Savanne“, „Weltenbummler“ oder „Oceanic“ bekamen die Kinder moderne, funktionale und optisch aufeinander abgestimmte Möbel und Accessoires. Da die Zimmer immer wieder neu belegt werden, müssen die Designs geschlechtsneutral sein, muss sich ein Schreibtisch schnell gegen einen Kinderspieltisch oder ein Babybett gegen ein normales Bett austauschen lassen. „Ein so anspruchsvolles Einrichtungskonzept wäre ohne unsere zahlreichen Spendenpartner nicht möglich gewesen“, sagt Melissa. Viele Partner unterstützen das Kinderheim schon seit Jahren. So auch Amazon Leipzig. Neben Geld spendet Amazon jedes Jahr ein Windelpaket im Wert von 1.000 Euro. „Seit Ende letzten Jahres nehmen wir außerdem am AmazonSmile-Programm teil. Das Geld wird vor allem in die Finanzierung der Therapien fließen“, so Melissa.

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