Seit über 20 Jahren ist Amazon fest in Deutschland verwurzelt, wir bringen uns ein in die Gemeinschaften, in denen Amazonians leben und arbeiten: Wir übergeben Sachspenden an bedürftige Menschen, helfen Kindern, ihr Potential zu entfalten, unterstützen finanziell die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen und wir öffnen unsere Türen, um unser Wissen mit ihnen zu teilen. Insgesamt haben wir in diesem Jahr an über 50 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz über 330 verschiedene Organisationen mit rund sechs Millionen Euro unterstützt.

Als sich die erste Corona-Welle steil vor uns aufbaute, erreichte uns ein Anruf der Berliner Tafel, die jeden Tag 50.000 bedürftige Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Die Tafel musste wegen der Corona-Krise zwischenzeitlich viele Ausgabestellen schließen und stellte auf Hauslieferungen um – doch dafür fehlten Schwerlastregale. Amazonians aus dem nahe gelegenen Logistikzentrum in Brieselang konnten genau damit aushelfen.

Solche Anfragen häuften sich im Frühjahr und die Bewältigung der Corona-Krise sollte der Schwerpunkt unserer sozialen Arbeit in diesem Jahr werden. Wir haben wohltätige Organisationen und öffentliche Einrichtungen an nahezu allen unseren Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Kampf gegen das Virus unterstützt und dafür über vier Millionen Euro gespendet. Allein 2,5 Millionen Euro gingen an den Corona-Nothilfefonds des Deutschen Roten Kreuzes. Hinzu kamen Lebensmittel- und Sachspenden mit Masken, Desinfektionsmitteln oder Einmalhandschuhen. Außerdem unterstützten wir Organisationen wie das Deutsche Kinderhilfswerk mit Equipment wie Laptops, Tablets oder Headsets für den digitalem Schulunterricht. Zu Beginn des neuen Schuljahres packten Amazonians außerdem an elf Standorten in ganz Deutschland 6.000 Rucksäcke mit Schulutensilien.

Was für viele schon am ersten Schultag zur selbstverständlichen Schulausstattung gehört, fehlt vielen Kindern aus sozial-benachteiligten Familien.
Sonja Winter, Geschäftsführerin der GBE Pforzheim

Amazonians packen mit an

Inmitten der Pandemie haben wir jedoch auch andere wichtige gesellschaftliche Themen nicht vergessen – zum Beispiel die Unterstützung von krebskranken Kindern.

Weltweit erhalten 300.000 Kinder und Jugendliche jedes Jahr die Diagnose Krebs. Um auf deren Schicksal aufmerksam zu machen, nahmen über 6.000 Amazonians aus ganz Deutschland an unserer Initiative „Amazon Goes Gold“ teil. Viele kamen im Schlafanzug zur Arbeit – um an Kinder zu erinnern, die während ihrer Krebsbehandlungen im Krankenhaus oft lange Zeit im Pyjama verbringen müssen. Außerdem haben wir intern zu Stammzellenregistrierungen bei der DKMS aufgerufen. Wir unterstützten die Arbeit der Organisation mit 70.000 Euro, während viele unserer Standorte an lokale Kinderkrebseinrichtungen spendeten.

Im Dezember brachten wir den Adventszauber zu obdachlosen oder einsamen Menschen und Kindern mit familiären Problemen. Es gab eine weihnachtliche Konzerttour vor Seniorenheimen und wir unterstützten die Off Road Kids, die sich um Straßenkinder kümmern, oder mehrere SOS-Kinderdörfer.

Unsere digitale Expertise für die Gesellschaft

Nie zuvor wurde der Bedarf an digitalen Bildungsangeboten deutlicher als in dieser Pandemie – und genau darum geht es in der Förderinitiative digital.engagiert von Amazon und dem Stifterverband. Für zwölf Projektteams öffnen wir unsere Türen und geben ihnen das Wissen an die Hand, das sie brauchen – vor allem auch mit der Expertise von Amazon Web Services (AWS). Die Organisation IT4Kids bietet zum Beispiel zusammen mit informatikbegeisterten Studierenden altersgerechte IT-Kurse von der dritten bis zur sechsten Klasse.

10 Millionen Euro über AmazonSmile

Mit AmazonSmile öffnen wir gemeinnützigen Organisationen den Zugang zu Millionen hilfsbereiter Kund:innen. Diese können selbst bestimmen, welche Organisation Amazon bei jedem Einkauf mit 0,5 Prozent der Einkaufssumme unterstützt. Seit dem Start im Jahr 2016 haben wir auf diesem Weg bereits insgesamt 10 Millionen Euro an tausende teilnehmende Organisationen in Deutschland und Österreich ausgezahlt – weltweit seit 2013 mehr als 200 Millionen Euro.