Zwei MItarbeiterinnen von Amazon, beide tragen ein weißes Poloshirt mit orangenen Herzaufdruck und der Beschriftung "Amazon Volunteer" stehen an einer Packstation, umgeben von Kartons. Sie halten in der Hand einen blauen Rucksack, den sie gerade beide mit verschiedenen Untensilien befüllen.
Normalerweise arbeitet Nina-Maria Faulstich (re.) bei Amazon im Marketing. Hier packt sie im Logistikzentrum für bedürftige Schüler

Nina-Maria Faulstich steht zusammen mit einer Kollegin an einer Packstation in Amazons Logistikzentrum im bayerischen Graben und befüllt Rucksäcke mit Schulutensilien. Ihr normaler Job ist das nicht. Sie arbeitet bei Amazon in München im Marketing, kümmert sich dort um große Verkaufsaktionen wie die „Cyber Monday Woche“ oder den „Black Friday“.

Für eine besondere Aktion ist Nina-Maria in das Logistikzentrum in Graben bei Augsburg gekommen. Zusammen mit vielen anderen Amazon Helfern packt sie dort Schulrucksäcke für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Amazon bietet für das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter an den verschiedenen Standorten ein Volunteering-Programm unter dem Namen Amazon gemeinsam.

Wir leben in einem wohlhabenden Land, aber auch in einem Land mit einer wachsenden Dunkelziffer für Armut.
Paul Breitner, Ex-Fußballnationalspieler und Unterstützer der Münchner Tafel

Die Freiwilligen von Amazon erhalten für die Packaktion Unterstützung von bekannten Gesichtern: Tafel-Unterstützer Paul Breitner mit Ehefrau Hildegard sowie Vertreter der Münchner und Augsburger Tafel sind extra nach Graben gekommen, um mitanzupacken. „Wir leben in einem wohlhabenden Land, aber auch in einem Land mit einer wachsenden Dunkelziffer für Armut. Deshalb halte ich die direkte Hilfe vor Ort für besonders wichtig“ begründet der Ex-Fußballnationalspieler sein Engagement.

Im Rahmen der Spendenaktion stellt Amazon rund 2.000 Schulrucksäcke an einigen lokalen Standorten zum Schulstart, u.a. am Hauptsitz in München. „Ich bin selbst Mutter“, sagt Nina- Maria: „Und ich weiß, dass es viele Familien in München gibt, denen es finanziell nicht so gut geht. Deshalb helfe ich.“

Viele Mütter und Väter haben große finanzielle Sorgen hinsichtlich der anstehenden Ausgaben zu Schulbeginn.
Dorothee Schiwy, Sozialreferentin der Stadt München

Nicht jeder der rund 80.000 Schüler in der bayerischen Metropole verfügt über den nötigen Schulbedarf und damit über optimale Bedingungen zum Schulstart. Das weiß auch Münchens Sozialreferentin Dorothee Schiwy: „Viele Mütter und Väter haben große finanzielle Sorgen hinsichtlich der anstehenden Ausgaben zu Schulbeginn. Für Ranzen, Schreib- und Bastelmaterialien geben Eltern durchschnittlich zwischen 128,- und 545,- Euro aus.“ Für Alleinerziehende oder Geringverdiener sei das häufig nicht zu leisten.

Um sozial benachteiligten Schülern einen besseren Schulstart zu ermöglichen, hat das Sozialreferat daher zusammen mit der Münchner Tafel und Amazon die Schulrucksackspende ins Leben gerufen. Verteilt werden die Spenden über das Jugendamt und die Ausgabestellen der Tafel. 27 gibt es davon in München. Versorgt werden sozialleistungsberechtigte Münchner, darunter viele Familien. Seit 2017 hat Amazon rund 130.000 Produkte und Großpackungen an Obst, Lebensmittel und anderen Artikeln für die Ausgabestellen der Münchner Tafel zur Verfügung gestellt.

Auch zur Verteilung der Schulrucksäcke an der Ausgabestelle an der Münchner Großmarkthalle haben sich rund 30 Mitarbeiter eingefunden, um zu helfen. Mit dabei sind Münchens Sozialreferentin Dorothee Schiwy, Kommunalreferentin Kristina Frank und Ralf Kleber, Amazon.de Country Manager. Er erklärt Amazons Einsatz: „Wir sind sehr froh, dass wir die wertvolle Arbeit der Münchner Tafel zum Wohle von Kindern und Jugendlichen aus der Region unterstützen können.“

Hier gibt es weitere Informationen zum sozialen Engagement von Amazon.